Inspiriert von Mosaik Pacha aus Knit the Cat. Der fängt allerdings mit einem Halsausschnitt an, der mir nicht gefällt, also habe ich mich für einen Raglano entschieden.
Intarsien stricken in der Runde ist gar nicht so einfach, zumal ich das Mohairgarn mit einem mitlaufenden Faden von der Kone verstärke, also doppelfädig stricke. (Das Garn ist ein leicht brüchiges Single und reißt leicht.)
18.2. De Rumpf ist fertig. Nach Durchwaschen sieht die Mohairwolle besser aus als erwartet. Nach dem Trocknen sind jetzt noch die Ärmel anzustricken und das Halsbündchen. Insgesamt bin ich mit dem Raglano-Konzept sehr zufrieden.
Die Unterkante durch Einfügen von ca. 10 verkürzten Reihen schräg geworden (unterhalb des blauen Blockstreifens in der Mitte). Dafür habe ich beim Weiterstricken über die volle Breite insgesamt 12 Maschen zusätzlich eingefügt, damit die Schräge das Gestrick nicht zusammenzieht.
27.2. Ärmel angestrickt, unteres Bündchen nochmal verlängert, da es hochklappte. Alles prima. Das Raglano-Prinzip ist der Hammer. Noch besser als der Raglanbaukasten in der Verena damals.
Das Raglano-Rezept ist in der KnitterD 54 zu finden!
Umrechnung des RVO-Prinzips ins Rundpassenprinzip:
Es werden 4 Maschen pro Runde (oder 8 Maschen in jeder 2. Runde) zugenommen - an jeder Raglan“naht” pro Runde eine Masche oder alle zwei Runden zwei Maschen.
Bei einer Rundpasse werden die Zunahmen anders verteilt. Also etwa in jeder 6. Reihe 24 Maschen (6x4) oder in jeder 8. Reihe 32 Maschen (8x4). Die Ärmelaufteilung liegt nicht fest und kann so vorgenommen werden, wie es am besten passt - weiter Rumpf, schmale Ärmel oder wie man will. Evtl. an einem vorhandenen Pullover abgleichen oder anprobieren.
Gesamtgewicht des Pullis: 300 Gramm.
Nachtrag: Hier eine knackige Anleitung für Intarsien in der Runde.
Von der Mohairwolle sind noch ca. 220 Gramm übrig, von den selbstgesponnenen Blau- und Grüngarnen je etwa 50 Gramm. Reste in K1.